Ziele und Themen
Die Mitglieder der Gesellschaft Industrielle Zelltechnik setzen für eine Förderung der Forschung auf dem Gebiet der industriellen Zelltechnik für komplexe Gewebe- und Zellkulturtechnologien ein.
Somit arbeiten unterschiedliche Fachbereiche zusammen: Ingenieurs- und Materialwissenschaften liefern grundlegende Analysetechnologien sowie innovative Materialien von denen breitgefächerte Anwendungen profitieren. Anwendungsdisziplinen sind vor allem:
- Biomedizinische Forschung inkl. Regenerative Medizin
- Medizintechnik
- Marine Biotechnologie sowie Lebensmitteltechnologie
Die zukünftigen Entwicklungen von neuen therapeutischen Wirkstoffen, zellbasierter Therapiekonzepte oder auch die Bioproduktion komplexer Stoffe erfordern neue Plattformtechnologien. Hierbei spielen dreidimensionale Zellkulturen aus mehreren Zelltypen eine Schlüsselrolle, komplementiert durch entsprechende Gerätetechnologien sowie neue Materialien.
Mit der Gründung der Gesellschaft Industrielle Zelltechnik generieren die Mitglieder organisations- und disziplinübergreifend neue, aussichtsreiche Synergien. Somit verbessert sich mittelfristig die Position der Life-Science-Branche Deutschlands im internationalen Wettbewerb der Biomedizin-Innovationen.
Für die Gesellschaft Industrielle Zelltechnik übernimmt der Branchenverband BIO Deutschland die fachpolitische Interessensvertretung auf Bundes- und EU-Ebene.
Kurzprofil
Die Gesellschaft für Industrielle Zelltechnik e.V. fördert den Einsatz von Zellkultursystemen für die industrielle Produktentwicklung, Analysetechnologien, innovative Instrumente und Materialien.
Somit befindet sie sich an der fachbereichsübergreifenden Schnittfläche von:
TECHNOLOGIEN - hierzu gehören Kulturreaktoren, Verfahren zum Monitoring und Analyse ebenso wie Bioprozesse
INNOVATIVE MATERIALIEN wie Bio-Mimetika oder intelligente Polymere
- ANWENDUNGEN z. B. in der Biomedizin, Regenerative Medizin, Medizintechnik, Nahrungsmittel oder Aquakultur

